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An
dieser Stelle finden Sie Informationen zu unseren laufenden Projekten
in chronologischer Reihenfolge.
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AKTUELL
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| Filmprojekte |
12.02.04
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Bild aus "Rise
of a legend"
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Der
Vertrag mit dem Stadtkulturamt Darmstadt ist nun unterschrieben. Wir
werden also ein Exponat für das künftige Stadtmuseum beisteuern.
Es geht dabei, wie bereits beschrieben, um einen virtuellen Rundgang
durch die rekonstruierte Burg Frankenstein. Wir freuen uns sehr über
diese Gelgenheit unsere Arbeit zu präsentieren. Jetzt muss das
Modell nur noch fertig werden ;-).
Darüber hinaus konnten wir einen kleinen Beitrag zu einem Film
der Mosaik Filmproduktion leisten. Der Dokumentarfilm "Rise of
a legend" schildert in eindrucksvollen Bildern den Bezug zwischen
Monster und Burg. Er folgt dabei in wesentlichen Zügen der Beweisführung,
die Walter Scheele in seinen Büchern herleitet. Wir sagen in
kurzen Interview-Auszügen Kritisches dazu. Außerdem sind
wir auch ein bisschen stolz darauf, dass ein paar unserer Fotos im
Film zu sehen sind. Der Film soll in Zukunft auf der Bug zu sehen
sein, möglicherweise auch im Fernsehen. |
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| Richtigstellungen
zum Artikel vom 01.12.03 im Darmstädter Echo |
08.12.03 |

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Im Darmstädter Echo
vom 01.12.03 erschien ein Artikel über unsere Grabung auf der
Burg Frankenstein. In diesem Artikel sind viele Dinge nicht richtig
wiedergegeben. Hier einige Klarstellungen:
Die Georadar Messungen werden vom Institut für angewandte Geologie
(Prof. Kempe, Prof. Hinderer) unter Anleitung von Dr. Jens Hornung
durchgeführt. Das Gerät gehört nicht uns.
Im Artikel könnte der Eindruck entstehen, jeder dürfe
solche Grabungen durchführen, sobald er dazu Lust hat. Dem
ist nicht so. Die Vorbereitungen zu der kleinen Grabung hat etwa
ein halbes Jahr gedauert. Der Grabung lagen Genehmigungen vom Landesdenkmalamt
(Dr. Göldner) und dem Amt der staatlichen Gärten und Schlösser
(Dr. Ludwig) zugrunde. Begleitet wurde die Grabung von Herrn Dr.
Prüssing, dem Kreisdenkmalpfleger. Herr Prüssing achtete
darauf, dass die Belange der Archäologie in hinreichendem Umfang
berücksichtigt wurden, und half uns auch tatkräftig beim
Ausheben der Grabungsstelle.
Die im Artikel beschriebene Treppe wurde nicht zufällig gefunden.
Es war wahrscheinlich, dass sich unter dem Gewölbe eine Treppe
befindet. Unklar war allerdings die genaue Gestalt der Treppe, und
die Frage, wie sie sich genau im Georadar Bild abgrenzt.
Der Aushub der Grabungsstelle wird - entgegen der Behauptung im
Artikel - nicht mehr elektromagnetisch untersucht. Lediglich einige
Bodenproben werden noch einmal gesichtet - allerdings nicht elektromagnetisch.
Es gäbe noch eine Menge anderer Punkte, die einer Klarstellung
bedürften, doch dabei soll es nun bleiben. Nebenstehend sehen
Sie ein Foto und ein Modell der Grabungsstelle. Sobald wir mit den
Auswertungen fertig sind, wird man auf dieser Internetseite mehr
Informationen zu der Grabung finden.
Zum Schluss noch eine positive Neuigkeit: Seit einigen Wochen haben
wir einen neuen Sponsor. Die Firma Sandmeier hat uns eine Version
Ihres Programmes REFLEX zur Verfügung gestellt. Mit REFLEX
werden die Georadar Bilder ausgewertet.
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Grabungsbereich von oben |
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3D Modell des Grabungsbereiches
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| Umzug
unserer Seite und die neue Adresse burgfrankenstein.info |
20.09.03 |
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Endlich hat es geklappt.
Der Umzug unserer Seiten ist abgeschlossen. Unsere Dateien befinden
sich nun auf dem Server von NETZWERKPLAN und nicht mehr bei Geocities.
Damit fallen endgültig die lästigen Werbe-Einblendungen
weg. Außerdem sind wir über eine weitere Adresse zu erreichen.
Über http://www.burgfrankenstein.info finden Sie uns ab jetzt
auch.
Beachten Sie auch unsere neuen Links. Besonders den Verweis auf
Ruinenland möchten wir an dieser Stelle hervorheben. Eine ausgezeichnete
Sammlung von Legenden und Geschichten zur Burg Frankenstein, die
auch grafisch sehr ansprechend gemacht ist.
Darüber hinaus sind wir nun über mehr Suchmaschinen zu
finden. Auf die Suchworte "Burg" und "Frankenstein"
hin, werden wir bei einigen kleineren Maschinen sogar an erster
Stelle gemeldet.
Auch unsere Forschungen gehen weiter. Die Arbeit mit dem Georadar
wollen wir im Oktober oder im November fortsetzen. Die letzten Wochen
haben wir uns mit dem Brunnen der Burg eingehend befasst.
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Palas und Wohnturm heute,
mit eingeblendeter Rekonstruktion.
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Film im Auftrag des Stadtkulturamtes
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Zurzeit laufen gerade unsere
Verhandlungen mit dem Stadtkulturamt wegen eines kurzen Filmes über
die Burg Frankenstein, der im zukündtigen Stadtmuseum von Darmstadt
gezeigt werden soll. Grundlage soll das virtuelle 3D Modell sein,
das wir gerade erarbeiten. Für dieses Projekt ist eine Laufzeit
von etwa 2 Jahren einberaumt, weil vorher noch einige Recherchen
zu betreiben sind. Der Film soll die Burg zum Zeitpunkt Ihrer Blüte
(um 1600) darstellen. In Rund- und Durchflügen wird man sich
dann einen Eindruck von unserem Modell verschaffen können.
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Geo-Radar Aufnahme unterhalb des
Gewölbes im Palas Fragment
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Zusammenarbeit mit der TU-Darmstadt
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Vor
wenigen Wochen konnten wir das Institut für angewandte Geologie
für eine Zusammenarbeit gewinnen. Dabei stellen wir Materialien
für eine Studenten-Übung zur Verfügung, im Gegenzug
dürfen wir an Georadar Messungen in der Burg teilnehmen. Das
Georadar ist ein Gerät, das elektromagnetische Wellen in den
Boden sendet, und deren Echo aufzeichnet. Dabei hat es sich allerdings
bereits gezeigt, das sich das Erdreich der Kernburg nicht besonders
gut zur Anwendung dieser Technik eignet. Man sollte also keine zu
großen Erwartungen entwickeln. Dennoch bleibt die spannende
Chance, mehr über die Keller der Burg zu erfahren. Doch zunächst
ist viel Arbeit zu bewältigen. Die Kernburg muss mit dem Radarschlitten
befahren werden. Danach müssen die entstandenen Aufnahmen in
den Computer übertragen und aufgearbeitet werden. Nach einer
Faustregel kommen auf einen Tag Arbeit vor Ort vier Tage Arbeit
am Computer. Die Aufzeichnungen des Georadars sehen auf jeden Fall
spannend aus, bieten allerdings auch einen großen Interpretationsspielraum.
Es sind weitreichende Kenntnisse der physikalischen Grundprinzipien
nötig, um die Darstellungen richtig deuten zu können.
Die nebenstehende Aufnahme wurde unter dem tunnelartigen Gewölbe
des Palas Fragmentes gemacht. Zur Verdeutlichung haben wir eine
Struktur schwarz hervorgehoben, die auf Reste der ehemaligen Treppe
schließen lassen könnte.
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Tunnelartiges Gewölbe im Palas Fragment
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Bauaufnahme in Ockstadt
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Schloss Ockstadt
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Die Burg Frankenstein war
nicht die einzige Befestigung, die der Familie Frankenstein gehörte.
Ende des letzten Jahres, bis Anfang diesen Jahres, hatten wir Gelegenheit
auf dem Gelände der ehemaligen Burg Ockstadt eine Bauaufnahme
zu machen. Heute ist von der Burg nicht mehr viel erhalten, auf
dem Grundstück befindet sich jedoch noch ein Schloss, und man
kann die große Umfassungsmauer betrachten. Das Grundstück
selbst ist in Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Man kann es aber gut über einen Zaun hinweg einsehen. In Ockstadt
finden sich auch noch einige andere Hinweise auf die Familie Frankenstein.
Eine Straße trägt deren Namen, und in zwei Gebäuden
fanden wir dasfrankensteinsche Beil eingelassen. Ockstadt liegt
wenige Kilometer von Friedberg entfernt in der Wetterau. Unsere
Aufgabe war es, eine möglichst genaue Darstellung von zwei
kleinen Nebengebäuden, dem alten Brauhaus sowie seinem Anbau,
zu machen.
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